„Lache das Leben an! Vielleicht lacht es wider.“

Die fünfte Jahreszeit hat begonnen – eigentlich.

In den nächsten Tagen beginnt die Hochphase der schwäbisch alemannischen Fasnet und des Karnevals. Nicht so in diesem Jahr. Wie so vieles fällt auch die närrische Zeit der Pandemie zum Opfer.

Klar, den Einen wird das, wie auch die Jahre zuvor ,ziemlich egal sein – da gibt es wirklich Wichtigeres, den Anderen blutet vermutlich das Herz.

Was aber auch dieses Jahr nicht ausfallen sollte ist, dass wir Menschen mit Hoffnung, Fröhlichkeit und auch einem Lachen in unsere Welt und Zeit blicken.

Ich denke die närrischen Tage sind nicht nur Veranstaltungen, wie Umzüge oder ausgelassene Partys. Es ist auch eine innere Haltung, wie man mit dem Leben und mit den Menschen umgehen könnte.

„Gott hat kein Gefallen an der Traurigkeit des Geistes, sondern will, dass wir in ihm sollen fröhlich sein. Darum hat er auch seinen Sohn nicht gesandt, dass er uns betrübe, sondern fröhlich mache.“  So klang es bei Martin Luther.

Und der Dichter und Publizist Jean Paul (1763-1825) hat dazu geschrieben:

„Lache das Leben an! Vielleicht lacht es wider.“

Dem Alltag zulächeln
Blicke mit einem Augenzwinkern und Humor
- auf Dich selbst und Andere
- auf Gelungenes und Widriges
-auf Gewohntes und Herausforderungen

Die närrische Zeit lädt ein, uns und andere anzulachen – auch unter der Maske - und dem Alltag mit einem Lächeln und fröhlichen Augen zu begegnen. Das tut uns sicher allen gut.

Lachen Sie das Leben an, dann lacht es sicher zurück.
 

Martin Rodi – Gemeindereferent Biberach